Blockflöten Vergleich: Die beste Blockflöte im Test

Es gibt gibt unterschiedliche Arten und Formen von Blockflöten, die sich alle am Klang und auch in der Handhabung unterscheiden. Um eine Blockflöte für einen Anfänger oder einen fortgeschrittenen Schüler zu kaufen, ist es notwendig sich genau über Blockflöten, ihre Eigenarten sowie ihre Pflege und Spielweise zu informieren. Blockflöten werden oft als Instrumente für Anfänger verschrien, sind aber hoch komplexe und zeitlose Instrumente die jederzeit gespielt werden können.

Was ist eine Blockflöte?

Die Blockflöte ist ein Holzblasinstrument, dass zur Gruppe der Längsflöten gehört. Um einen Ton erzeugen zu können, enthält der hölzerne Block im Kopf eine so genannte Kernspalte. Die Kernspalte ist ein enger Spalt welcher im hölzernen Block freigelassen wird. Die Blockflöte hat einen schnabelförmigen Kopf und zählt daher auch zu den Schnabelflöten.

Die standartmäßige Sopran-Blockflöte mit der an Schule gelehrt wird hat an ihrem Hals in der Regel 7 Löcher. Durch das verschließen bestimmter Löcher und dem Blasen des Instrumentes, werden verschiedenen Töne erzeugt.

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Welche Arten von Blockflöten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Blockflöten. Die bekanntesten davon sind die Garkleinflöte, die Sopraninoblockflöte, die Sopranblockflöte, die Altblockflöte, die Tenorblockflöte sowie die Bassblockflöte. Die verschiedenen Blockflötenarten haben unterschiedliche Tonfarben. Durch die unterschiedliche Bauweise, lassen sich damit verschiedene Tonumfänge spielen. Daraus ergibt sich, dass der tiefste Ton der Flöten ebenfalls unterschiedlich ist.

Grundsätzlich gilt, je länger die Flöte, so tiefer ist der Ton der erzeugt werden kann. Allerdings sind längere Flöten auch wesentlich schwieriger zu spielen und zu handeln.

  • Die Garkleinflöte ist die kleinste Baugröße der Blockflöten und ca. 16 bis 17 cm lang. Im Gegensatz zu den anderen Blockflöten wird die Garkleinflöte aus einem Stück gefertigt. Was heißt, dass das Kopfstück bei dieser Flöte nicht abgenommen werden kann. Die Garkleinflöte hat in der Regel eine hohe Tonlage und ist deshalb musikalisch nicht immer brauchbar. Der tiefst mögliche Ton, der mit der Garkleinflöte gespielt werden kann, ist c3. Dadurch, dass Flötenstücke oftmals einen tieferen Ton haben, wie c2 oder f2, kann die Flöte oftmals nicht eingesetzt werden. Auch das Handling des kleinen Instruments ist für schnellere Stücke eher ungeeignet, da das Spielen durch die nahe beieinander liegenden Löcher hier erschwert wird.
  • Die Sopraninoblockflöte ist die zweitkleinste Flöte unter den Blockflöten und kling ebenfalls sehr schrill. Als tiefster Ton kann hier f2 gespielt werden. Diese Flöte hat eine Größe von ca. 25 cm und kommt hauptsächlich im Ensemble zu Einsatz.
  • Die Sopran-Blockflöte ist die bekannteste Blockflöte. Sie wird oft verwendet und ist gerade bei Anfängern sehr beliebt. Auch Musikschulen und normale Schulen verwenden die Sopran-Blockflöte im Unterricht. Für Kinder ist sie aufgrund ihrer Größe besonders gut geeignet. Durch die nahe beieinanderliegenden Löcher können Kinderhände darauf gut spielen und die Löcher abdecken. Die Sopran-Blockflöte ist ca. 30cm lang und kann als tiefsten Ton c2 spielen.
  • Die Altblockflöte ist neben der Sopran-Blockflöte die bekannteste Flöte und wird auch oft genutzt. Mit ihren ca. 45 cm Länge ist sie aber bereits wesentlich schwerer zu handeln. Der tiefste Ton der Altblockflöte ist f1. Daher wird die Flöte auch oft F-Flöte genannt. Ihr Ton klingt sehr warm. Daher wird diese Flöte oft als Soloinstrument in Ensembles genutzt. Für kleinere Hände ist diese Flöte nicht geeignet, da aufgrund der Größe die Löcher nicht mehr komplett abgedeckt werden können.
  • Die Tenorblockflöte ist ca. 65 cm lang und hat als tiefsten Ton c1. Die Griffe bei dieser Flöte sind identisch mit denen der Sopranblockflöte. Aufgrund der Größe dieser Flöte gibt es her aber eine Eigenart beim Spielen dieses Instruments. Da die Möglichkeit besteht, dass der Spieler mit dem kleinen Finger das unterste Loch nicht komplett abdecken kann, sind am unteren Ende der Tenorblockflöte Klappen angebracht, die mit dem kleinen Finger betätigt werden können. Somit können die Löcher komplett abgedeckt werden.
  • Die Bassblockflöte ist die größte und tiefste der herkömmlichen Blockflöten. Diese Flöte hat f als Grundton und der tiefste erreichbare Ton ist b1. Bei dieser Flöte sind fast alle Löcher über Klappen zu bedienen. Bei Sonderanfertigungen kann das Kopfstück abgeknickt sein, im ein bequemeres spielen zu gewährleisten. Die Bassblockflöte hat eine Größe von ca. 110 cm. Eine Sonderanfertigung der Bassblockflöte ist die Großbassflöte, die eine Größe von 125 cm hat und meist ein Blasrohr oder ein abgewinkeltes Kopfstück um einfacher damit zu spielen.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Blockflötentypen

Die unterschiedlichen Blockflötentypen haben verschiedene Vor- und Nachteile. Um eine Blockflöte zu kaufen, sollte man dieses kennen.

  • Die Garkleinblockflöte hat den Nachteil sehr klein und im Ton sehr schrill zu sein. Der Vorteil hier ist wiederum der wenige Platzbedarf und die einfache Spielweise der Flöte.
  • Die Sopraninoflöte ist ebenfalls sehr klein und schrill. Im normalen Spiel ist diese eher unhandlich. Aber im Ensemble ist sie sehr praktisch und wird oft genutzt.
  • Die Sopranblockflöte ist die gängigste und vor allem für Kinder oder Anfänger geeignet. Hier sind die Lochabstände nicht so groß und auch das Handling ist sehr einfach. Der Nachteil ist, dass keine besonders tiefe Töne damit erzeugt werden können und der klang bisweilen schrill klingen kann.
  • Die Altblockflöte ist nicht für kleine Hände oder auch für Kinder geeignet und auch sehr groß. Allerdings ist das spielen damit angenehm und es können schöne und klare Töne erzeugt werden.
  • Bei der Tenorblockflöte muss neben den normalen Griffen auch das spielen mit den Klappen und das Handling mit dem kleinen Finger erlernt werden. Daher ist die Flöte eher nicht für Anfänger geeignet, aber Fortgeschrittene können damit gut spielen.
  • Die bassblockflöte ist die Blockflöte, welche am schwierigsten zu spielen ist. Sie ist am größten und des können alle Löcher mit Klappen geschlossen und geöffnet werden. Dazu müssen aber die normalen Flötengriffe erst einmal sitzen. Diese Flöte ist nicht für Anfänger geeignet. Sie ist aber die Blockflöte mit den klarsten und tiefsten Tönen und eignet sich gut für das Solospiel.

Was unterscheidet sie / haben sie gemeinsam?

Blockflöten unterscheiden sich vor allem im Handling, in der Größe und in der Tonart. Blockflöten haben nur eines wirklich gemeinsam. Nämlich die Form und auch die Anzahl der Löcher. Auch die Griffe unterscheiden sich im Endeffekt nicht.

Worauf muss man beim Kauf einer Blockflöte achten?

Beim Kauf einer Blockflöte, gleich welche Art, sollte man auf einige Punkte achten. Die wichtigsten Punkte dabei sind die Zielgruppe, die Grifftechnik und das Material der Blockflöte. Für wen ist die Blockflöte gedacht? Allein diese Frage kann die Auswahl der Blockflöte schon einschränken. Einem Anfänger sollte man keine zu große oder tiefe Blockflöte kaufen. Für Anfänger sind Blockflöten in C die Richtigen. Für Fortgeschrittene eher Flöten in der Tonlage F.

Auch die Grifftechniken der einzelnen Flöten unterscheiden sich: Es gibt die deutsche und die barocke Griffweise. Bei der deutschen Griffweise ist der Ton F einfacher zu greifen, während hierzu bei der barocken Griffweise der sogenannte Gabelgriff notwendig ist. Auch sind die Töne FIS und GIS bei der deutschen Griffweise wesentlich komplizierter zu greifen. Die barocke Griffweise ist somit leichter zu greifen und zu spielen. Die meisten Musikschulen sind deswegen auch auf die barocke Griffweise ausgerichtet. An den Flöten erkennt man die barocke Griffweise leicht an dem Tonloch für das F. Das Loch ist hier größer gebohrt als bei der deutschen Griffweise. Dies ist vor allem bei der Sopranblockflöte der Fall. Bei der Altblockflöte ist die Unterscheidung zwischen der barocken und der deutschen Griffweise bei dem Ton B zu sehen. Hier ist das Loch bei der deutschen Griffweise ebenfalls größer gebohrt.

Auch auf das Material muss man beim Kauf einer Blockflöte sehr genau achten. Hier gibt es zu einen die Kunststoff-Blockflöten und zum anderen die Blockflöten aus Holz. Kunststoff-Blockflöten eigenen sich sehr für Kinder uns sind an sich sehr pflegeleicht. Holzblockflöten sind gerade für Kinder schwieriger sauber zu halten und können bei vermehrtem Speichelfluss schnell unsauber werden. Blockflöten aus Holz sind zudem sehr pflegeintensiv. Allerdings hat Holz im Gegensatz zu Kunststoff einen weit besseren Klang.

Auch sollte man beim Kauf einer Blockflöte darauf achten, dass diese von erfahrenen Händlern stammt. Gerade in der heutigen Zeit kommen viele Flöten aus Übersee und entsprechen keinem deutschen handwerklichem Standard. Bekannte und gute Hersteller sind Yamaha, Voggenreiter und Moeck.

Welche Qualitätsmerkmale einer Blockflöte sind zu vergleichen?

Beim Vergleich der Qualitätsmerkmale einer Blockflöte gibt es mehrere Merkmale. Ein wichtiges Merkmal ist das Material aus dem die Flöten bestehen. Dabei gibt es entweder Holz, Kunststoff oder auch Kombinationen. Die Materialen haben indirekt eine Auswirkung auf den Klang. Daher ist es wichtig hier das Material vor dem Kauf zu prüfen und zu testen. Bei dem Klang einer Flöte kommt es darauf an, ob der Innenraum der Flöte glatt oder rau ist. Bei einem glatten Innenraum wirkt der Ton sehr künstlich.

Weitere wichtige Merkmale sind die Wandstärke der Flöte, die Mensur, die Größe des Labiums und die Höhe des Kernspaltes. Die Wandstärke einer Flöte und dadurch die Bohrung machen einen Klang der Flöte aus. Die Wandstärke der Flöte sollte mindestens 0,5cm betragen. Die Mensur bezeichnet die Abmessungen und Maßverhältnisse der Flöte. Dadurch kann man den Stil, das Baujahr und auch die Art der Flöte erkennen. Als Labium wird der Kernspalt der Flöte bezeichnet. Je nach Größe und Bohrung des Labiums werden die Töne klarer oder schrill wieder gegeben. Die Höhe des Kernspalts ist ebenfalls wichtig. Je höher der Kernspalt des schriller klingen die Töne der Blockflöte.

Gute Flöte werden vorzugsweise aus Hartholz gefertigt. Dadurch können die Flöten feiner bearbeitet werden und die Haltbarkeit ist länger. Ein weiterer Grund für harte Hölzer ist, dass Flöten aus weichen Hölzern auch weicher klingen. Bei hochwertigen Flöten ist der Windkanal meist enger, dadurch wird der Ton dynamischer und obertonrein. Allerdings sind Flöten mit einem engen Windkanal für Anfänger schwer zu spielen da eine gewisse Atemtechnik notwendig ist. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist auch ein gebogener Windkanal. Hier kommt dann mehr Stabilität in die Töne.

Um eine gute Flöte zu erkennen, sollte man Material, Beschaffenheit und den Ton testen. Das wichtigste Merkmal für eine gute Flöte ist aber immer noch die Spielweise des Musikers. Nur mit einer guten Technik kann eine gute Flöte auch gut klingen.

Aufbau einer Blocklöte

Die Blockflöte setzt sich in der Regel aus drei Teilen zusammen. Aus dem Fußstück, dem Mittelstück und dem Kopfstück. Die können durch ein leichtes drehen auseinandergenommen werden und wieder zusammengesetzt werden. dabei hat jedes Stück ein überragendes Stück, welches Zapfen genannt wird. Zur Abdichtung ist der Zapfen mit einem dünnen Korkstück ummantelt. Ausnahmen sind hierbei die Garklein-Flöte, welche aus einem Teil gefertigt ist und die Sopranino, Sopran und Als-Blockflöte, welche hauptsächlich aus zwei Teilen gefertigt sind. Mittel- und Fußstück sind hierbei dann nicht trennbar.

Zusammengesetzt ist die Blockflöte unten offen und oben geschlossen mit einem sogenannten Schnabel als Mundstück. Die Flöte ist aufgebaut wie eine Röhre. Mit Kopfteil wird ein schmaler Kanal gebildet für den Blaswind. Dies ist der Kernspalt. Durch diesen wird beim Anblasen des Instruments der Luftstrom auf die Kante des Ausschnitts (Labium) gerichtet. Hier wird der Luftstrom zerteilt und so wird die Luftsäule im inneren der Röhre in Schwingungen gebracht. Dies ergibt dann den Grundton der Flöte. Durch das Verschließen einzelner Löcher können verschiedene Töne erzeugt werden. Werden alle Löcher verschlossen ertönt der tiefste Ton der Flöte.

Blockflöten haben in allen Stimmlagen jeweils 7 Grifflöcher vorne und ein Loch für den Daumen auf der Rückseite. Die untersten beiden Löcher auf der Vorderseite können als Doppellöcher erstellt worden sein. Dadurch können Halbtöne besser und einfacher gespielt werden. Größere Flöten haben meist noch zusätzlich sogenannten Klappen, da die Abstände der Löcher für die Finger zu weit auseinander sind.

Für was eignet sich eine Blockflöte?

Blockflöten können unterschiedlich eingesetzt werden. Zu einen können Kinder mit der Blockflöte gut an die Musik herangeführt werden. In den meisten Schulen wird ebenfalls die Blockflöte im Unterricht durchgenommen oder es gibt sogar Flötengruppen und das Instrument zu erlernen. Flöten eignen sich gut dafür die musikalischen Grundkenntnisse spielerisch zu lehren. Mit der Blockflöte werden oft Aufführungen zu Festlichkeiten untermalen. Die Blockflöte hat aber auch einen ernsteren musikalischen Hintergrund. Blockflöten in den unterschiedlichsten Tonarten werden sogar in großen Musik-Ensembles als Gruppen- oder Soloinstrumente eingesetzt. Für Kinder ist die Blockflöte meist ihr erstes Instrument.

Wo wird welche Flöte eingesetzt?

Blockflöten werden hauptsächlich in der klassischen Musik eingesetzt. Die Garkleinblickflöte und die Sopraninoblockflöten kommen aufgrund ihrer Bauart und ihrer Tonart hauptsächlich in einem klassischen Musikensemble zum Einsatz. Die normale Sporanflöte wird meist im Unterricht für Kinder und auch für Erwachsene verwendet. Die Altblockflöte wird ebenfalls im Unterricht eingesetzt, kommt wegen ihrer tiefen und klaren Töne aber auch oft im Ensemble zum Einsatz. Die Tenor- und die Bassblockflöte dagegen finden ihren Einsatz hauptsächlich im Ensemble und werden als Soloinstrumente eingesetzt.

Was kann man auf der Blockflöte spielen?

Auf der Blockflöte kann in der Regel alles gespielt werden, solange die Tonart beachtet wird. Hauptsächlich wird die Blockflöte aber für die klassische Musik eingesetzt.

Welche Materialien sorgen für guten Klang?

Damit der Klang der Blockflöte gut wird, werden hierzu neben der guten Bauweise auch gute Materialien eingesetzt. Durch das Material wird der Klang des Instrumentes sehr beeinflusst. Flöten können aus Kunststoff oder aus Holz bestehen. Gerade bei Holz ist die Holzart maßgebend. Auch die Holzart beeinflusst den Klang. Für solistisches Spielen mit der Flöte sollten kernigen Holzarten verwendet werden, welche elegant und obertonreich sind. Diese setzten sich gegen andere Instrumente durch.

Bei einem Ensemble sollte weichere Holzarten verwendet werden. Die mischen sich leicht. Für leichte Blockflöten ist vor allem Olive oder Zapatero geeignet. Sollte die Flöte aber schwerer in der Hand liegen, so ist eher Grenadill oder Palisander geeignet. Buchsbaum, Ebenfholz und Palisander sind ebenfalls schwere Hölzer und werden daher auch oft für größere Flöten wie die Altblockflöte verwendet. Pflaume und Rosenholz sind besondere Hölzer und die Flöten dementsprechend teuer. Diese werden oft für hochwertige Instrumente verwendet und haben einen klaren Klang. Vor allem die raue Oberfläche im inneren der Flöte beeinflusst dann den Ton. Als Materialien können also alle Holzarten verwendet werden, es muss hier auf die Verwendungsart und die Tonart geachtet werden.

Vor- und Nachteile von Blockflöten

Blockflöten eigenen sich besonders gut als Anfänger-Instrument. Mit der Sopranblockflöte ist man gut beraten, wenn man zuerst Notenlesen und vor allem Grundkenntnisse in der Musik erlernen möchte. Mit der Blockflöte ist es im Gegensatz zu anderen Blasinstrumenten einfacher einen Ton zu erzeugen und diesen zu halten. Die Blockflöte hat auch viel mit dem Singen gemein, da sie durch den Atem zum Klingen gebracht wird. Sie ist relativ pflegeleicht und kann gut verstaut werden. Die Blockflöte kann auch mit Kinderhängen gut gegriffen werden und leicht gespielt werden. Sie kann auch einfach transportiert werden und ist sehr leicht.

Die Blockflöte gibt es auch bereits sehr preiswert zu kaufen. Sie kann ohne Strom betrieben werden und wird in der Regel aus dem natürlichen Rohstoff Holz hergestellt. Man kann dadurch auch seine Handkoordination verbessern. Mit der Blockflöte können die Grundlagen des Musizierens erlernt werden, allerdings kann sie auch als Instrument für Fortgeschrittene gesehen werden.

Der Nachteil der Blockflöte ist, dass sie oft als Anfängerinstrument verschrien ist und nach einhelliger Meinung nur für die Grundlagen taugt. Dies ist zwar falsch, allerdings hat sich die Meinung hier bereits festgesetzt. Auch ist es, neben dem normalen spielen auf der Flöte, schwierig in ein fortgeschrittenes Stadium zu kommen. Hier sind genaue Übungen zur Atemtechnik und Fingertechnik, genauso Übungen für die Zunge, notwendig.

Wie viel sollte man für eine Blockflöte ausgeben?

Ausgeben muss man für eine Blockflöte für Anfänger eher einen geringeren Betrag. Bereits ab einem Betrag von 8 Euro sind solche Blockflöten aus Kunststoff zu erhalten. Dies kann bis zu einigen hundert Euro gehen. Je nach Marke und Qualität. Für einen Anfänger oder ein Kind welches zum ersten Mal ein Instrument lernt, wäre eine Empfehlung für eine Flöte ca. 100 Euro auszugeben. Dabei hat man eine bereits gute Qualität und der Spieler kann sich an das Instrument gewöhnen. Je weiter Fortgeschritten der Spieler ist, desto mehr Geld sollte man auch für eine gute Flöte ausgeben.

Welche Hersteller produzierten gute Blockflöten

Die besten Hersteller für Blockflöten sind Mollenhauer, Yamaha und Moeck. Auch die Firma Aulos stellt sehr gute Blockflöten her. Von all diesen Herstellern gibt es auch sehr gute Blockflöten auf Amazon zu kaufen. Der am besten beim Vergleich abgeschnittene Hersteller ist Mollenhauer mit der Marke Denner.

Wie muss eine Blocklöte gepflegt werden?

Um mit einer Blockflöte ideal spielen zu können, muss diese vor dem Spiel angewärmt werden. Dies ist möglich indem man die Flöte nach am Körper trägt oder den Flötenkopf kurz unter dem Arm anwärmt. Durch das Aufwärmen sammelt sich weniger Kondenswasser in der Flöte und das Instrument wird nicht so schnell heiser. Sollte die Flöte verstopft klingen, muss diese ausgeblasen werden. Dazu muss man das Kopfstück abnehmen, die Bohrungen verschließen und hineinblasen. Wenn die Flöte einem feuchten Zustand bleibt und das Wasser nicht ausgeblasen wird, kann sie sich verzeihen und unbrauchbar werden. Nach dem Spiel muss die Flöte gut ausgetrocknet werden. Zum Trocknen eigenen sich am besten weiche Baumwolllappen. Diese dürfen auf gar keinen Fall fusseln.

Es gibt noch spezielle Wischer mit denen man die Bohrungen reinigen sollte. Diese bestehen aus einem biegbaren geflocheten Draht mit einer Lasche am Anfang. Darauf ist eine schmale Bürste, ähnlich einer Flaschenbürste gesetzt. Diese ist auf den Draht gesetzt und ebenfalls biegsam. Damit kann in die Röhre gefahren werden und die gereinigt werden. Ebenfalls gibt es solch eine Bürste noch mit einem Lappen am draht um die Flöte zu trocknen. Diese Reinungsgeräte sind extra für Flöten zu kaufen.

Zusätzlich sollte die Flöte luftig gelagert werden und alle Feuchtigkeitsrückstände heraus zu bekommen. Gerade Holzflöten sollten aufgrund der großen Belastung durch die Atemfeuchtigkeit regelmäßig geölt werden. Dadurch können die Flöte und gerade die Innenbohrungen imprägniert werden. Besonders Flöten aus Buchsbaum, Ebenholz, Grenadill, Olivenholz, Palisander, Pflaume oder Rosenholz müssen geölt werden, um ihre Qualität zu erhalten. Die Innenbohrungen einer Flöte sollten immer leicht feucht und fettig sein. Daher ist die Flöte erst zu ölen, wenn sie matt ist und einen gräulichen Schimmer aufweist. Bei der Flöte sollten dann alle Teile geölt werden, welche nicht lackiert sind. Eine Ausnahme bildet hier der Windkanal. Dies würde die Tonart der Flöte beeinflussen. Als Öl wird geruchsneutrales Mandelöl empfohlen. Auch ist das Leinöl möglich. Allerdings sollte dies nur von einem Profi aufgetragen werden, da es dickflüssiger ist und schnell aushärtet.

Verwendung in der Musikpädagogik

Um Kinder und auch Jugendliche in ihrer musikalischen Entwicklung zu fördern ist die Blockflöte ein wichtiges Instrument. Neben untermalende Töne und das Kennenlernen von Noten ist Flöte auch sehr gut dafür geeignet die Kinder und Jugendlichen an ihr erstes Instrument heranzuführen. Durch den leicht zu erzeugenden Ton der Flöte durch das reine Atmen, fühlen sich Kinder und Jugendliche darin bestärkt ein Instrument zu erlernen und fördern so ihre eigene musikalische Erziehung. Die Flöte kann als Basis für weitere Instrumente, für die musikalische Erziehung oder auch als Fokus zur Lösung anderer Probleme wie Selbstzweifeln verwendet werden. Die Blockflöte ist in der Musikpädagogik vielseitig einsetzbar.

Warum klingen Blockflöten oft so unterschiedlich?

Oft wird gemeint, die unterschiedliche Klänge von Flöten gingen allein von den Spielern aus. Dies ist zwar im Prinzip korrekt aber nicht der alleinige Grund. Die Frequenz des Kammertons kann aber beim Instrumentenstimmen bis zu 7 Hertz auseinanderliegen. Diese Frequenz variiert nämlich zwischen 438 und 445 Hertz. Dadurch sind einige Flöten wesentlich tiefer grundgestimmt worden. Der Standard liegt hier eigentlich bei 440 Hertz. Daher ist es bei Blockflöte kaufen durchaus gut, sich vorher darüber zu informieren welche Blockflöte ein Musiklehrer oder eine Schule empfiehlt.

Beim Blockflöte kaufen gibt es wie obenstehend einige wichtige Punkte zu beachten. Grundsätzlich wird empfohlen sich beim Blockflöte kaufen gut zu informieren und sich beraten zu lassen. Auch die Information durch die Schule oder den Lehrer, welcher den Unterricht durchführen wird, bzw. das Ensemble oder die Musikgruppe, kann für den Kauf einer Blockflöte sehr wichtig sein. So könne Unstimmigkeit wie die Tonart oder die Bauweise der Blockflöte gleich ausgeschlossen werden.

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