Okarina Vergleich: Die besten Okarinas im Test

Du suchst einen ausführlichen Ratgeber über die Okarina? Dann bist du bei uns richtig. Wir erläutern dir was eine Okarina ist und erklären, welche verschiedenen Varianten es gibt. Des Weiteren gehen wir auf Bauformen, Materialien und weitere wichtige Kauffaktoren ein. Wir bieten dir einen ausführlichen Okarina-Vergleich und einen guten Okarina-Überblick.

Was ist eine Okarina?

Eine Okarina wird auch als Gefäßflöte oder Kugelflöte bezeichnet. Die Okarina gehört zu den Blasinstrumenten und ist klein sowie einteilig. Charakterisiert ist die Okarina durch eine runde Form, die einer Gans ähnelt. Entsprechend passend ist das Wort Okarina für das Blasinstrument. Okarina stammt vom italienischen Wort „ocarina“ und bedeutet „kleine Gans“ oder auch „Gänschen“. Durch die Art der Tonerzeugung wird die Okarina den Flöten mit vorhandenem Kernspalt oder den Flöten ohne ausgebildeten Schnabel zugeordnet.

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Aus welchen Materialien sind Okarinas hergestellt?

In der Regel werden die Blasinstrumente aus Ton hergestellt. Luftgetrockneter sowie gebrannter und glasierter Ton gehören zu den genutzten Materialien. Aber auch Holz und Porzellan werden zur Herstellung genutzt. Materialien, wie beispielsweise Metall oder Kunststoff werden verwendet, wenn die Okarina besondere Eigenschaften erhalten soll. Kunststoff-Okarinas sind beispielsweise günstig im Preis und robuster als Ton-Okarinas. Kunststoff-Okarinas sind daher besonders für Kinder geeignet. Wenn du eine sehr robuste Okarina bevorzugst, dann kannst du eine Variante aus Metall erwerben.

Welche Bauformen hat die Okarina?

Das „Gänschen“, wie die Okarina auch genannt wird, ist in verschiedenen Formen und mit unterschiedlicher Lochanzahl erhältlich. Die unterschiedliche Löcheranzahl geht auch teilweise auf die Spielsysteme und die Herkunft der Okarinas zurück. Okarinas haben in der alpenländischen Volksmusik beispielsweise vier bis zwölf Löcher. Wesentlich mehr Löcher sind es im sogenannten Triple- bzw. Double-System.

Die verschiedenen Okarina-Formen können in polsterförmig, rübenförmig und birnenförmig eingeteilt werden. Es gibt sogar Okarinas, die wie Tiere geformt sind. Als Beispiel seien Okarinas genannt, die wie Schildkröten aussehen. Erwähnenswert sind auch die afrikanischen Okarinas. Diese bestehen aus einer Fruchtsteinschale, wie beispielsweise aus einer kleinen Kalebasse. An der oberen Öffnung der Kalebasse (schmales Ende) befindet sich die Anblaskante. Die Kalabasse hat jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten eine Öffnung angebracht. Die jeweilige Öffnung ist für den Zeigefinger (links und rechts) gedacht.

In Südafrika, Uganda und in Mosambik werden Gefäßflöten ebenfalls genutzt. Die Okarina heißen in Uganda Kigwari oder Kigwara. Epudi ist der Name der hölzernen Okarina im Kongo. Die Epudi wird als Signalinstrument von Jägern genutzt. Okarinas waren schon den Maya, Inka und Azteken bekannt. Die Inka-Okarina besitzt vier Löcher auf der Vorderseite und hat zwei rückseitige Löcher für die Daumen. In den genannten Kulturen (Maya, Azteken, Inka) hatten die Okarinas beispielsweise die Form von Tieren (Vögeln). Die Gefäßflöten in China wiederum waren eiförmig.

Zusammenfassung der wichtigsten Bauformen:

  • Transverse / Budrio Okarina: Die Bauform dieser Okarine ist oval und besitzt eine abgerundete Seite. Die andere Seite läuft spitz zu. Das Mundstück ist in einem 90°-Winkel zu den Löchern der Okarina angebracht.
  • „Ei-Okarina“: Die eiförmige Okarina war im Kaiserreich China verbreitet und besitzt ein 4-Loch-System.
  • „Pendant“: Die Pendant-Okarina besitzt ein 4-, 5- oder 6-Loch-System und kann um den Hals gehängt werden. Sie dient nicht nur als Musikinstrument, sondern kann auch als Anhänger getragen werden.
  • „Inline“: Diese Okarina ist länglich und ähnlich einer Blockflöte geformt. 2 Daumenlöcher an der Unterseite und 8 Löcher an der Oberseite kennzeichnen das Musikinstrument. Das Mundstück dieser Okarina-Variante ist in einer Reihe zu den Löchern angebracht.
  • „Sweet-Potato“: Die Okarina ist wie die Inline-Variante aufgebaut, aber das Mundstück ist senkrecht zu den Löchern angebracht.
  • „Walnut“: Diese Okarina ist ebenfalls wie die Inline-Variante aufgebaut. Sie besitzt eine rundlichere Form.
  • „Blockarina“: Diese Okarina-Variante ist eine 4-Loch Okarina, die einen verschiebbaren Kolben besitzt und sich bis zu einem Ganzton tiefer stellen lässt.
  • Peruanische Okarina / Inka-Okarina: Diese Okarina-Variante entspricht der ursprünglichen Bauform, wie sie früher in Südamerika genutzt wurde. Sie wird in der Regel als Souvenir verkauft und ist nur schlecht gestimmt.

Welche Lochsysteme gibt es?

Es sind eine große Anzahl an Lochsystemen im Handel erhältlich. Die bekanntesten Varianten im Vergleich sind:

  • 4-Loch-System mit 6 Tönen (c, d, e, f, g, a) der easy-Okarina
  • 4-Loch-System nach Langley (englische Bauart) mit 1 Oktave chromatisch und 2 Tönen chromatisch
  • 7-Loch-System nach Rotter mit 1 Oktave chromatisch
  • 8-Loch-System mit den Tönen c, d, e, f, g, a, h, c
  • 10-Loch-System mit der Bauart Posch, Songbirg, Plaschke und Rotter mit 3 Tönen und 1 Oktave chromatisch
  • 12-Loch-System mit der Bauart Songbird, St. Louis Ocarina mit 5 Tönen und 1 Oktave chromatisch
  • Double-System mit 2 Oktaven Tonumfang und über 20 Löchern (Bauart Hind, Focalink, Maparam, Songbird)
  • Triple-System mit 3 Oktaven Tonumfang und über 30 Löchern (Bauart Maparam, Foclink, Hind und Songbird)

Was bedeuten die Loch-Systeme hinsichtlich der Erlernbarkeit?

Das 4-Loch-System mit 6 Tönen ist für Menschen ohne Notenkenntnisse geeignet und kann auch zur musikalischen Früherziehung (ab 6 Jahren) genutzt werden. Bei diesem System sind Halbton-Schritte möglich. Ein Beispiel für eine 4-Loch-Okarina, die für die musikalische Früherziehung geeignet ist, ist die Schildkröte von Terre mit Tonumfang C6 bis C7 (1 Oktave).

Wer bereits Notenkenntnis besitzt, der kann Varianten mit bis zu 12 Löchern wählen. Es wird in mindestens einem Okarina Test erklärt, dass eine Okarina mit einem 12-Loch-System für Anfänger, mit Notenkenntnis eine gute Wahl ist. Varianten mit bis zu 12-Löchern sollen einfacher zu erlernen sein, als Double-(zwei Oktaven) und Triple- (3 Oktaven)-Systeme. . Ein Beispiel für eine Anfänger-Okarina ist die 12-Loch-Alto C. Okarina aus Kunststoff von Yiwa.

Wenn du bereits Musikinstrumente spielst und auch die Okarina im 12-Loch-System beherrschst, dann könnte das Double- oder Triple-System mit mehreren Oktaven etwas für dich sein.

Welche Musik kann mit welchem Loch-System gespielt werden?

Generell wird die Okarina für Volksmusik genutzt. Als Beispiel sei die alpenländische Volksmusik genannt. Generell gilt auf die Löcher von Okarinas bezogen, je mehr Löcher die Okarina hat, desto variabler in den Tönen kann ein Musikstück gespielt werden. Ohne Noten zu kennen und mit einer im Lieferumfang enthaltenen Grifftabelle, können mit einer 4-Loch-Okarina ein paar alpenländische Töne erzeugt werden. Je größer die Okarina ist, umso tiefer klingen die Töne, je kleiner sie ist, umso höher klingen die Töne.

Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Die Okarina sollte nach dem Wissensstand gekauft werden. Wenn du eine Okarina zum Ausprobieren kaufen möchtest, dann reicht auch ein einfaches Modell, wie das der Schildkröte mit vier Löchern. Die Preise einfacher Okarinas liegen um die 10 bis 20 Euro. Die einfachen Modelle mit wenigen Löchern (4 oder 6) reichen zunächst, um den Spaß am Musizieren zu entdecken. Wenn du fortgeschrittener Flötist bist, dann kannst du die Okarina auch in höherpreisigen, hochwertigeren Varianten erwerben. Ein Beispiel für eine sehr hochpreisige Variante ist das Meisterstück Ton Alto C Zelda Ocarina Zisha aus Ton. Die Okarina kostet über 100 Euro. Wenn es keine Okarina über 100 Euro sein soll, dann gibt es auch 12-Loch-Okarinas die um die 30 Euro kosten. Ein Beispiel dafür ist die Forest Whisper 12-Loch-Tenor-Okarina Alto C aus Keramik.

Kauffaktor Werkstoff

Hochwertige Okarinas werden aus Ton, Keramik oder Metall gefertigt. Auch Holz und Kunststoff wird bei der Okarina-Herstellung genutzt. Holz ist als Okarinamaterial nicht so langlebig wie Metall, Kunststoff oder Ton. Keramik-Okarinas können leicht zerbrechen, weswegen sie, genau wie schnell verwitternde Holz-Okarinas, nicht zu empfehlen sind.

  • Ton-Okarinas: Können als Sammlerstücke teurer sein. Günstige Anfänger-Varianten kosten so um die 15 bis 20 Euro (siehe Schildkröten-Okarina). Der Vorteil von Ton-Okarinas liegt im feinen Klang. Der Nachteil ist, dass sie zerbrechlich sind. Beim Kauf von Ton-Okarinas sollte auf eine Lackierung geachtet werden. Ist der Ton nicht lackiert, sollte auf eine glatte Oberfläche, ohne überstehende oder abstehende Tonreste geachtet werden, die eine Qualitätsminderung bedeuten können.
  • Okarinas aus Kunststoff: Sind auch für Kinder empfehlenswert. Kunststoffvarianten sind robust und leicht im Gewicht. Beim Kauf einer Kunststoffvariante sollte auf einwandfreie Verarbeitung geachtet werden. Es sollten keine rauen Ecken oder überstehende Plastikenden vorhanden sein. Wenn du eine Variante für dein Kind kaufen möchtest, dann sind farbenfrohe Okarinas empfehlenswert. Diese können beispielsweise in einer Tierform erworben werden.
  • Metallokarina: Wer eine Metallokarina bevorzugt, muss wissen, dass sich das Material auf das Gewicht auswirkt und die Okarinas entsprechend schwer sind. Metallokarinas zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. Auch bei Metallokarinas gilt, dass diese einwandfrei gearbeitet werden müssen und keine rauen Metallkanten besitzen sollten. Glatte, einwandfreie Verarbeitung spiegelt die Qualität des Instrumentes wieder.

Kauffaktor Größe

Es werden die drei Größen Tenor, Alto und Sopran unterschieden. Die Tenor-Okarina hat große Löcher, die für große und auch mittlere Hände gedacht sind. Wer kleine Hände hat, der sollte eine Sopran-Okarina wählen. Die Alto-OkarinaLöcher ist für mittelgroße Hände geeignet. Die Löcher variieren in der Größe und verschieden große Löcher können an unterschiedlichen Stellen angebracht sein.

Welche bekannten Marken gibt es im Okarina Bereich?

Wer schon einem einen Okarina Test gelesen hat, der wird über folgende Hersteller Informationen erhalten haben:

  • Gewa: Ist eine Marke, zu der umfassendes Okarina-Zubehör sowie die Flöte selbst erhältst. Gewa bietet Taschen für das Instrument und verkauft zudem Grifftabellen, mit denen du das Instrument erlernen kannst. Gewa bietet Okarinas in diversen Farben an.
  • Blancho: Blancho ist eine gute Einsteigermarke. Die Marke bietet vorwiegend Modelle aus Plastik oder Keramik an. Die Produkte sind gut verarbeitet und sind in verschiedenen Formen sowie in auffälligen Designs erhältlich. Blancho Okarinas bieten beispielsweise Obstnachbildungen an, die frische Klänge erzeugen und durch die bunte Bemalung frisch aussehen.
  • OcarinaWorld: OcarinaWorld ist für alle Okarina-Enthusiasten gedacht, die hochwertige Modelle suchen. Die Okarinas haben mitunter die beste Qualität und stammen aus professioneller Herstellung. Es ist ratsam, die hochwertigen Modelle von OcarinaWorld mit einem passenden Etui als Okarinaschutz zu erwerben. Das Etui schützt das hochwertige Modell vor Schaden.
  • Ocarina Workshop: Bietet bunte Okarinas, die aus stabilem Plastik hergestellt sind und in vielen Farben erworben werden können. Die Modelle sind für Kinder geeignet, die gerade Musik spielerisch kennenlernen möchten. Musikalische Früherziehung ist beispielsweise ab dem 6. Lebensjahr ratsam und mit einer Okarine können von Ocarina Workshop können die Kleinen mit Spaß an das Musizieren herangeführt werden. Zu den Okarinas von Ocarina Workshop ist auch ein Lehrbuch erhältlich.
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