Trommeln

Du möchtest die Rubrik der Trommeln näher kennenlernen, weil du dir Gedanken um die Anschaffung einer Trommel gemacht hast? An dieser Stelle darf man dir gratulieren, weil du von einer vielseitigen Trommelauswahl profitierst. Trommeln gehören im Übrigen seit Jahrhunderten für viele Völker zum Alltag, hast du das gewusst? Sei es für die Nachrichtenübermittlung, um Gottheiten zu ehren oder für die musikalische Begleitung. Vielfalt ist bei der Vielzahl an Trommeln gegeben. Um dir einen kleinen Eindruck über die Auswahl an Trommeln, deren Kaufkriterien und Einsatzgebiete zu geben, darfst du hier gerne weiterlesen.

Trommelarten und ihre Besonderheiten

Hast du gewusst, dass es Schlag-, Ansing-, Zupf- sowie Reibtrommeln gibt? Die Einteilungen der verschiedenen Trommeln, erfährst du hier. Nicht zu vergessen, dass an dieser Stelle viele Trommeln von mir vorgestellt werden, die ich als wichtig empfinde und wo ich glaube, dass du diese kennenlernen musst. Lies in Ruhe weiter und schau dir die Welt der Trommeln an. So hilfst du dir im Übrigen selber, die Einkaufsberatung informativ abzuschließen und Fehleinkäufe sollten dir nicht passieren.

Handtrommeln

Handtrommeln werden mit den Händen geschlagen, wie ihre Überbezeichnung bereits zu verstehen gibt. Ihre Bauart ist dabei nicht von Bedeutung, sodass hier variable Modelle möglich sind.

Bongos:

Bongos sind afro-kubanische Handtrommeln, die du höchstwahrscheinlich kennst. Wahlweise besteht ihr Schallkörper aus Holz oder Metall. Kegelförmig sind sie am unteren Ende offen und werden mit den Handballen sowie Fingerkuppen gespielt. Bongos werden paarweise bespielt, sodass zwei unterschiedliche Stimmungen an den Bongos zu finden sind, um tiefe bis hohe Klänge zu erzeugen. Bongos sind in Lateinamerika in vielen Musikstücken zu hören und gehören zu einem guten Salsa-Stück sowie Cha-Cha-Cha sowie zu kubanischen Rhythmen einfach dazu. Zum Üben für Anfänger sind sie in jedem Fall zu empfehlen, um das Schlagen mit den Fingerkuppen sowie Handballen zu erlernen.

Djembe:

Die Djembe ist eine afrikanische Handtrommel, die hauptsächlich in der Region Guinea gespielt wird. Traditionell bestehen die Trommeln aus Holz und werden mit einem rasierten Ziegenfell bespannt. Anders als in Europa ist die Djembe nicht nur als reines Musikinstrument, sondern für örtliche Einwohner als Warnung vor bösen Tieren, Angreifern und zur Übermittlung von Nachrichten gedacht. Aufgrund dessen variiert das europäische Gehör, wenn neumodische Djembe mit Metallplatten angebracht werden, und empfindet den Sound oftmals als unschön. Die Djembe ist eben nicht nur ein reines Musikinstrument und gehört für die Mandingo-Ethnie Guineas zum sozialen Alltag für viele Lebenslagen dazu. Sie wird mittels Riemen um den Hals getragen und mit der Hand bespielt. Afrikanische Klänge unterscheiden sich deutlich von europäischen Musiksounds, sodass hier eine kleine Umgewöhnung notwendig ist.

DoumDoum:

Die afrikanischen DoumDoum Trommeln werden noch heute in Afrika gespielt und sind unter den Handtrommeln beliebt. Ihr Fell besteht aus behaarten Kuhfellen und wird mit einem Krummstock bespielt. Es gibt die afrikanische Trommel in drei Größen. Bei der DoumDoum handelt es sich um eine Basstrommel, die ergänzend als Begleitung zur Djembe gespielt wird. Das Schnurspannsystem ermöglicht eine die einfache Stimmung der DoumDoum. Für Anfänger ist sie etwas schwieriger zu erlernen, aber nicht unmöglich.

Tabla:

Die indische Tabla ist eine zylindrische Trommel, welche noch heute in Indien und auch Pakistan zum Einsatz kommt. Tablas sind verschieden gestimmt und mit einem Fell bespannt. Lederriemen ermöglichen die unterschiedlichen Stimmungen der Tabla, wofür es allerdings ein wenig Übung braucht. Tablas werden paarweise gespielt. Die eine Trommel mit den Lederriemen wird mit einem kleinen Hammer bespielt und die linke Trommel, welche als Bayan bekannt ist, kann mit den Fingerkuppen und Handballen sowie Fingern und Handgelenken bespielt werden. Sowohl das Stimmen und Spielen beider Tabla-Paare ist schwer und eher für Fortgeschrittene Trommler geeignet.

Bodhrán:

Das Bodhrán stammt aus Irland und wird häufig bei klassischen Folklore-Songs mit irischen Akzenten eingesetzt. Nicht zuletzt findet sich das Musikinstrument, welches mit einem Schlägel bespielt, wird in moderner Pop-Musik samt irischer Akzente wieder wie bei The Corrs. Das Fell der Bodhrán besteht aus einem Ziegenfell und die Handtrommel selber ist aus Holz. Alte Bodhrán besitzen kein Stimmsystem wie neuere Modelle, was die Stimmung schwer macht sowie das Spielen in variablen Klangformen. Daher ist das irische Bodhrán für Profis gedacht oder für Anfänger, die viel Geduld aufweisen, um das Spielen dieser Trommel zu erlernen.

Rahmentrommeln

Bei der Rahmentrommel handelt es sich um eine handliche Trommel, die einen flachen und meist einseitigen Rahmen aufweist. Selten ist sie beidseitig befellt. Es sind meist kreisrunde Rahmentrommeln, die mit den Händen gespielt werden.

Tamburin:

Taburins bestehen aus einem Kuh- oder Ziegenfell. Ihr Reif ist traditionell aus Holz und weist in der Zeit der Modernität gerne mal Metall auf. Sie wird für Tanz und Folklore genutzt. Sie kann wahlweise mit der Hand gespielt, aber viele nutzen das Tamburin auch, indem sie es auf das Bein schlagen oder mit einer Schelle auf das Fell schlagen. In Samba-Regionen wird zudem gerne eine Art Peitsche genutzt, um das Tamburin eindrucksvoll zu peitschen und dies in einer beeindruckenden Geschwindigkeit. Ziel ist es, laute und klirrende Klänge zu erzeugen, die eine Art Schellensound erzeugen.

Kanjira:

Drei bis vier Schellen sind an der indischen Kanjira, die klassische indische Musik erzeugen soll, angebracht. Sie ist dem Tamburin aus Brasilien ähnlich, aber ihr Augenmerk liegt nicht auf das Geräusch der Schellen. Das Fell besteht aus Echsenhaut und ist nur leicht auf der Kanjira bespannt. Während dessen wird sie mit den Fingern oder wahlweise den Handballen gespielt. Ihr Geheimtipp beim Spielen besteht darin, dass angefeuchtete Finger einen anderen Sound auf der Kanjira ermöglichen.

Röhrentrommeln

Röhrenförmige Trommeln kommen in die Kategorie Röhrentrommel. Der Korpus der Röhrentrommel darf beidseitig oder einseitig mit Membran bespannt sein. Hinzu kommt, dass manche Röhrentrommel eine offene Unterseite aufweist und andere nicht. Nicht zu vergessen, dass der Durchmesser ihrer Unterseiten meist gleich ausfällt und sich nur im Radius sowie in der Höhe und Länge unterscheiden.

Tabor:

Das Tabor ist eine aus dem Mittelalter stammende zylindrische Trommel, die bis heute einen großen Anklang erfährt. Es handelt sich um eine Zwei-Fell Trommel, die vorwiegend aus Holz gefertigt wurden. Sie sind mit Schnarrsaiten ausgestattet und wurden mit Holzflöten gespielt. Heute kann durch die Modernität mehr Ähnlichkeit zur Basler Trommel gesehen werden, die nicht mehr nur aus Holz bestehen, sondern auch Metall-Akzente aufweisen.

Doli:

Die Doli stammt aus Ungarn und ist eine traditionelle Trommel im Osten Europas. Sie ist eine zweifellige Trommel, die einen zylindrischen Korpus aufweist und dieser besteht aus Holz. Das Holz stammt von ausgehöhlten Holzstämmen und wird mit Tierhaut bespannt. Ein Eisenring hält das Fell der Trommel auf Spann. Die Doli gehört zur Röhrentrommel und wird auf den Schenkeln gestellt, um sie mit beiden Händen sowie wahlweise mit Stöcke spielen zu können.

Sanduhrtrommeln

Eine Sanduhrtrommel ist im Grunde eine Röhrentrommel, deren Durchmesser deutlich kleiner ausfällt. Deswegen genießt sie eine gesonderte Kategorie. Sanduhrtrommeln stammen meist aus Afrika, dem Orient sowie asiatischen Raum.

Batá-Trommel:

Die Batá-Trommel hast du sicherlich schon das eine oder andere Mal gesehen. Sie wird in der Karibik sowie im afrikanischen Nigeria und Benin gespielt. In Afrika werden sie nur zu besonderen Anlässen wie Ehrentage, Ehrungen, Völkerzusammenführungen und für Gottheiten gespielt. Sie bestehen aus Holz und werden mit Tierfell bespannt. In Afrika meist mit Ziegenfell. Sie werden waagerecht auf den Schoss gestellt oder zwischen den Beinen fixiert, um sie mit der Hand zu spielen.

Zu den Sanduhrtrommeln darf für dich gesagt werden, dass diese Trommeln oftmals in asiatischen sowie afrikanischen Völkern zu finden sind. Sie werden für Gottheiten gespielt und haben häufig etwas kulturelles mit sich. Sie sind nicht leicht zu spielen, aber optisch durch die traditionellen Bauweisen wie bei der Batá-Tromme oder der Janggu aus Asien ein Hingucker. Sie werden mit den Händen gespielt und sind ähnlich der Röhrentrommeln, aber häufig kleiner. Du interessierst dich für weitere Sanduhrtrommeln? Dann sind folgende Trommeln womöglich für dich interessant: Kundu-Trommel. Tama, Kalangu und die Mukupela. Schlag sie doch einfach mal nach!

Kesseltrommel

Unter Kesseltrommeln fallen Trommeln, die ähnlich einem Kessel sind. Sie sind mit einem einfälligen Membraphone ausgestattet und an ihrer Unterseite geschlossen. Sie weisen einen halbrunden Korpus auf. Das Schlagen der Trommeln kann mittels Hand sowie Schläger stattfinden. Beispielsweise findet sich in dieser Kategorie die Duggi, Dhanki oder Nagra Trommel wieder.

Nachrichtentrommel

Der Name klingt seltsam und skurril, aber es handelt sich in der Tat um eine Trommel. Sie ist umgangssprachlich als Buschtrommel bekannt und wurde in Afrika zum Übermitteln von Nachrichten in Form von Trommelschlägen genutzt. Der Rhythmus war entscheidend für die jeweilige Nachricht. Insbesondere westafrikanische Völker nutzen bis heute die Nachrichtentrommel. Die Tama, Kalangu sowie Odondo fallen unter die Nachrichtentrommeln.

Worauf du beim Kauf von Trommeln achten solltest

Der Kauf einer guten Trommel setzt Fachwissen voraus und eine Checkliste, die du abarbeiten kannst. Es gibt viele „Billig-Trommeln“ aus Asien, die kein Geld wert sind und davor möchte ich dich beim Einkauf bewahren. Du sollst Spaß an deiner Trommel finden und dazu ist es wichtig, dass du folgende Checkpunkte vor dem Kauf beachtest. Diese Stichpunkte helfen dir, Produktbeschreibungen genauer zu durchleuchten und gute von schlechten Trommeln zu unterscheiden.

Qualität/Verarbeitung:

Qualität und Verarbeitung sind das A und O einer jeden Trommel. An diesen zwei Faktoren erkennst du sofort eine schlechte und eine gute Trommel. Liege ich richtig in der Annahme, dass du eine gute Trommel bevorzugst? Schau dir an, wie die Trommel verarbeitet ist. Welches Holz wurde für die Trommel gewählt? Woher stammt das Holz? Ist das Holz behandelt oder unbehandelt? Macht die Bespannung einen guten Eindruck? Diese Fragen solltest du dir anhand deiner Wunsch-Trommel beantworten, um eine hochwertige Trommel zu finden.

Hinweis: Insbesondere bei Trommeln aus Asien genauer schauen. Europäische Wertigkeiten sind nicht mit asiatischen Qualitätsmerkmalen zu vergleichen. Hier wird häufig billiges Holz/Material genutzt und dadurch am Klang gespart.

Klang:

Deine Trommel soll gut klingen? Probiere den Klang aus! Im WWW findest du viele Videos, wie entsprechende Trommeln klingen sollten, sodass du eine ideale Möglichkeit hast, schlecht klingende Trommeln von den Guten zu trennen. Vergiss bitte nicht, dass viele Trommeln unterschiedlich bespannt werden und das Material für einen anderen Klang samt der Größe der Trommel verantwortlich sein kann. Holz-Trommeln klingen anders, wenn Metall Materialien verarbeitet wurden, und haben häufig nichts mit den traditionellen Trommeln aus Afrika & Co zu tun. Deswegen ist es wichtig, dass du den Klang genau prüfst und mit deinen Vorstellungen sowie Bedürfnissen anpasst. Lieber mehr Geld ausgeben und einen guten Klang, als zu wenig und einen metallischen oder unreinen Klang.

Größe:

Möchtest du eine Standtrommel, Hand-, Sanduhr- oder Röhrentrommel? Schau dir im Vorfeld an, welche Größen es gibt. Viele Trommeln besitzen nur ein bis drei Größen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, die mehrere Abmessungen aufweisen. Hier musst du entscheiden, welche Größe du wünscht.

Bespannung:

Für den Klang ist nicht nur das Holz und die Verarbeitung verantwortlich. Die Bespannung ist wichtig und muss von dir berücksichtigt werden. Tierfelle klingen anders, als künstlich hergestellte Felle. Das darfst du nicht verwechseln und viele Bespannungen werden industriell hergestellt. Schau somit auf die Bespannung und welche Angaben die Produktbeschreibung der Trommel hergibt. Es ist ratsam zu achten, wie das Fell auf der Trommel angebracht ist. Geklebt, mit Lederriemen versehen oder mit Metall eingespannt? So bringst du sofort in Erfahrung, ob du das Fell selber auswechseln und neu bespannen kannst oder möglicherweise ein Profi zurate gezogen werden muss.

Stimmung der Trommel:

Die Stimmung der Trommel ist variable. Siehe zum Beispiel bei den Bongos. Schau somit auf die Stimmung und ob dir die Töne der Trommel zusagen! Es wäre vom Vorteil, wenn du dich für Trommeln entscheidest, die du selber stimmen kannst, um sie stets deinen Ansprüchen und Klangvorstellungen anpassen zu können. Dann wäre es für dich von Bedeutung in Erfahrung zu bringen, wie du die Trommel stimmen kannst. Traditionell mit Lederriemen oder Bänder? Indem du das Fell fester oder lockerer spannst? Das ist ein weiteres Kaufindiz, welches ich dir ans Herz legen möchte, damit du viel Freude an deiner Trommel hast.

Material:

Beim Material kannst du sofort erkennen, ob die Trommel nach traditionellen Maßstäben hergestellt oder auf Fließband-Trommeln zurückgegriffen wurde. Bitte bedenke, dass afrikanische, lateinamerikanische sowie asiatische Trommeln immer aus echtem Holz bestehen sollten, um die traditionellen Klänge zu ermöglichen. Eine Handtrommel in Form einer Snare-Drum wie beim Schlagzeug, die darf gerne Metall aufweisen, aber die traditionellen Trommeln haben Jahrhunderte auf den Buckel und ihr Sound verfälscht sich nur dann nicht, wenn Echtholz genutzt wird. Hier könntest du als umweltfreundliche Person noch auf die Nachhaltigkeit des Holzes achten, wenn du möchtest.

Zu guter Letzt ist der Preis entscheidend. Je billiger eine Trommel ist, desto skeptischer solltest du werden. Viele Trommeln können einen hohen zwei- bis dreistelligen Eurobetrag verschlingen, wenn sie aus Echtholz bestehen und die traditionellen Bauweisen eingehalten wurden. Auch erkennst du anhand des Preises nicht selten Qualitätsware und mangelhafte Ware. Sei somit großzügig, wenn du dir ein Limit setzt.

Kurzer Faktencheck für den Kauf einer Trommel

Welcher Trommeltyp bist du?

Magst du Folklore und Mittelalter Musik? Stehst du lieber auf klassische oder traditionelle Musik? Interessierst du dich für afrikanische oder asiatische sowie indische Volksklänge? Frag dich selber, ob du lieber sanfte Klänge, basslastige Klänge oder einen Mix aus allem bevorzugst. So kannst du dich selber besser einordnen und die Suche nach einer Trommel intensivieren.

Welche Trommel ist für welche Person geeignet?

Wenn du dich lieber für afrikanische Musik der Stämme und Ureinwohner sowie Dorf-Regionen interessierst, dann sind afrikanische Modelle wie die Djembe, Odondo, Kalangu oder die Doum-Doum eine Empfehlung. Wenn du gerne Samba spielen würdest oder kubanische sowie lateinamerikanische Rhythmen kommen, klassische Bongos, die argentinische Bombo sowie die Kistentrommel Cajon infrage.

Woran eine gute Trommel zu erkennen ist

Eine gute von einer schlechten Trommel zu unterscheiden, das ist im Grunde nicht schwer. Der erste Blick sollte auf die Verarbeitung gehen, weil daran bereits gute von schlechten Trommeln unterschieden werden können. Die Befellung ist ein weiteres Indiz dafür, ob es sich um eine gute oder schlechte Trommel handelt. Das Material gibt auch Aufschluss darüber, wie der Klang sein wird und wie gut die Verarbeitung sowie Qualität der Trommel ist. Gute Trommeln bestehen in aller Regel aus echtem Holz und sind aus diesem Anlass zu bevorzugen.

Was dürfen Trommeln kosten?

Eine Trommel preislich zu pauschalisieren ist nicht richtig. Denn es gibt variable Preis-Leistungs-Verhältnisse, die abhängig vom Material, Kaufort, Nutzen, der Größe, Befellung und des Korpus sind. Aus diesem Anlass sei eine ungefähre Richtlinie für gute Trommeln ab 50 Euro aufwärts zu nennen und dem Ende muss ich an dieser Stelle den Vermerk „Ende offen“ geben, weil die Preise so variable nach oben gehen können.

Welche Trommeln sind für welchen Musikstil geeignet?

Hier gibt es wahrscheinlich äußerst variable Antworten. Denn in jedem Musikstil können besondere Trommeln genutzt werden, um musikalisch gesehen neue Klänge zu erzeugen. So kommen viele Handtrommeln auch in modernen Pop-Songs zum Einsatz. Während Kesseltrommeln häufig mit einem afrikanischen Flair verbunden werden, aber auch im Orchester nicht fehlen dürfen. Musicals benötigen beispielsweise auch Hand- und Kesseltrommeln, wenn sie afrikanische Klänge wünschen. Im Jazz sind Trommeln mit einem weichen Klang zu empfehlen, um einen guten Sound passend zur Musikrichtung gewähren zu können. Die riesige Auswahl an Trommeln ermöglicht es somit, eine vielseitige Musikrichtung einzuschlagen oder sogar etwas ganz neues zu entwickeln.

Welche Trommeln sind für Anfänger geeignet?

Wenn du noch niemals getrommelt hast, solltest du dich auf einfache Trommeln spezialisieren, um erst einmal ein Gespür für die einfachen Trommeln zu bekommen. Anfängern sei daher die Rubrik Handtrommeln sowie Kesseltrommeln ans Herz zu legen. Gerade das Bodhrán die Daira oder Tabla sind hier besonders einfach zu erlernen und empfehlenswert. Die Dhamsa sowie Duggi sind aus der Reihe der Kesseltrommeln ebenso einfach, um das Trommeln erfolgreich zu erlernen. Natürlich kannst du auch mit einfachen Bongos das Trommeln erlernen, welches ebenso zu empfehlen ist. So kann ein Gespür für die Trommel und das Fell auf den Trommeln eingespielt werden, welches sich dann auf weitere Trommeln überträgt. Handtrommeln sowie Kesseltrommeln eignen sich aus diesem Anlass für Anfänger idealerweise.

Welche Trommeln sollte man den Profis überlassen?

Du bist Profi? Dann kannst du gerne mal die Orchesterpauke aus der Kesseltrommelkategorie versuchen. Wobei auch die Nachrichtentrommeln im Allgemeinen eine gute Idee sind. Etwaige Rhythmen findest du dazu sicherlich im WWW. Die Sanduhrentrommeln wie die Idakka ist sicherlich für Profis geeignet und nicht einfach zu spielen. Während dessen fällt auf, dass auch die Dejembe und Basler Trommel sicherlich eher für Profis eignet. Du traust dir das zu? Dann probiere sie gerne aus!

Welche Trommeln sind für Kinder geeignet?

Trommeln können viel Geld kosten. Wenn der Nachwuchs einfach nur herumtrommeln möchte, reichen klassische Bongos aus, die gibt es schon für wenig Geld. Kinder sollte ohnehin unter 10 Jahren besser mit Handtrommeln beginnen und ein Gespür für diese bekommen. Kinder haben an diesem Instrument viel Freude. Nebenher sind kleine Trommeln wie Bettlertrommeln sicherlich eine weitere Empfehlung für den Nachwuchs wert, damit dieser den Umgang mit Trommeln lernt. Wenn das Interesse weiterhin gegeben ist, dann können Eltern gerne umsteigen.

Trommelkauf leicht gemacht – jetzt kannst du loslegen

Jetzt wo du weißt, worauf es beim Kauf einer Trommel ankommt und welche Einteilungen es gibt, kannst du dir deine Wunschtrommel aussuchen. Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis mit deinem Budget übereinstimmt und du deine Trommel gefunden hast, ist der musikalische Spaß garantiert. Viel Spaß beim trommeln sei dir gewünscht.

Welches Zubehör gibt es für Trommeln

Zubehör ist bei Trommeln wichtig. Manche Trommeln können in bestimmte Koffer aufbewahrt werden, um beim Transport geschützt zu sein. Hier solltest du nicht verzichten, wenn du sie qualitativ sicher verpackt wissen möchtest. Hast du dich für eine Trommel entschieden, die du selber bespannen kannst? Hier wäre das eine oder andere Ersatzfell zu empfehlen, um mit dem Spielfluss nicht vorüber gehend stoppen zu müssen. Während dessen sind manche Trommel mit Stöcke oder Schläge zu spielen, wovon ein Trommler nie genug haben kann. Echtholz ist empfindlich. Schau doch einfach mal nach, ob es da besondere Pflegeanleitungen oder Produkte gibt, die das Holz pflegen, aber nicht schädigen.